Motorroller – fabrikneu oder aus zweiter Hand

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Die Anschaffung eines motorisierten Fahrzeuges ist in jedem Fall mit Kosten verbunden. Wenn es nicht gerade ein Geschenk sein soll, kann es sich durchaus lohnen, die Überlegung anzustellen, sich einen gebrauchten Motorroller oder ein Moped aus zweiter Hand zuzulegen. Bei den gegenwärtig hergestellten Motorrollern und anderen trendigen Leichtkrafträdern erwarten die Kaufinteressenten auch bei nicht nagelneuen Scootern hochwertige Fahrzeuge. Bereits durch die herstellerseitig ausgefeilte Technik und die Widerstandsfähigkeit sowie die Langlebigkeit der Scooter und Mofas kann es durchaus lohnenswert sein, sich für ein Gebrauchtmodell zu entscheiden.

Darüber hinaus können abgesehen von den gefahrenen Kilometern die Mofaroller, Großroller, Mopeds, Trikes oder Quads bei einer ausgezeichneten Pflege und Wartung fast mit neuen Erzeugnissen verglichen werden. Die meisten Besitzer der motorisierten Leichtkrafträder legen ihr ganzes Herzblut in die Maschinen und bieten beim Verkauf Fahrzeuge in erstaunlicher Qualität zu wesentlich günstigeren Preisen als bei der Neuanschaffung an. Oftmals unterliegen diese Handelswaren einer Wertsteigerung durch besonders ausgefallene Designs oder einer gesteigerten Leistungsfähigkeit auf der Basis des Tunens.

Grundsätzlich kommt es bei der Auswahl eines nicht brandneuen Leichtkraftrades auf zwei Aspekte an. Diese beinhalten:

– der Wertverlust durch die bereits zurückgelegten Kilometer und das Alter des Fahrzeuges
– der Wertverlust im Rahmen eines Unfallfahrzeuges mit mehr oder weniger leichten Beschädigungen.

Im Rahmen des Verlaufsabschlusses ist es bei einem Gebrauchtfahrzeug der Sparte Leichtkraftrad, Megaroller oder Quad unverzichtbar, sich genau über den technischen Zustand zu informieren. Für diesen Zweck gibt es mehrere Möglichkeiten, zu denen unter anderem eine Besichtigung vor Ort und eine Probefahrt gehören. Schon bei diesem Test können Mängel an der Funktionsfähigkeit der Antriebselemente, der Steuerungs- und Sicherheitskomponenten erkannt werden. Einige Verkäufer und Käufer vereinbaren alternativ dazu die Klausel „gekauft wie gesehen“. Diese birgt natürlich einige Tücken und sollte unbedingt den versierten Profis vorbehalten sein. Außerdem werden einige Fahrzeuge zur Ersatzteilgewinnung eingesetzt, sodass diese nicht unbedingt fahrtauglich sein müssen. Unabhängig davon, ist die Inspektion des Fahrzeuges in punkto Allgemeinzustand immer ein relevantes Thema.

Experten der Fahrzeugtechnik raten bei einer kurzfristigen Anschaffung und einer eher zeitlich begrenzten Nutzung vorwiegend zum Kauf eines gebrauchten Fahrzeuges, da Leichtkrafträder zwar langlebig sind, jedoch schnell einem Wertverlust unterliegen. In einigen Fällen ist es deshalb in Abhängigkeit von der individuellen Einsatzplanung besser, sein Augenmerk auf einen gut erhaltenen Gebrauchtroller oder ein Quad aus zweiter Hand zu legen.